Umfrage zu Brandschäden an Fahrzeugen

Brandschäden an Kraftfahrzeugen, bzw. Fahrzeugkomponenten stellen ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Welche Faktoren Brandschäden begünstigen, ist bislang allerdings noch unzureichend erforscht. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des ZVE führen aktuell Recherchen zum diesem Thema durch. Schwerpunkt ist die Identifikation von brandverursachenden Komponenten bei Verbrennungs- und Elektromotoren, mit dem Ziel, einen Maßnahmenkatalog zur Verhinderung, Erkennung und Eindämmung von Brandschäden zu entwickeln.

© Fraunhofer EMFT
Brandschaden an einem Steckverbinder

Um exisiterende Erfahrungswerte zu bündeln, führt das Forschungsteam seit kurzem eine Umfrage zum Thema Brandschäden durch.

Bisherige Erkenntnisse legen nahe, dass Schädigungen offenbar in bestimmten Zeitfenstern kumuliert auftreten und zum anderen, dass neben den Batterien häufig auch Teile des Bordnetzes betroffen sind. Dies gilt es zu verifizieren. Daneben erhofft sich das Forschungsteam durch die Antworten Erkenntnisse über das Verhältnis von Brandschäden bei Elektrofahrzeugen gegenüber Verbrennern.

Die Ergebnisse aus der Umfrage sollen für die Konzeption künftiger F&E-Projekte an der Fraunhofer EMFT zu folgenden Themenbereichen als Grundlage dienen: 

  • Entwicklung von Modellen, um Brände vorherzusagen
  • Entwicklung von Sensoren zur Detektion von Entstehungsbränden
  • Entwicklung von KI-gestützen Methoden zur Abschätzung der Zusammenhänge von kritischem Fehlverhalten des Bordnetzes und thermischen Ereignissen
  • Entwicklung von mikroelektronischen Baugruppen für Edge-Computing

Teilnahme an der Umfrage

Das Forschungsteam des ZVE freut sich über weitere interessierte Personen, die ihre Erfahrungen und Einschätzungen zum Thema Brandschäden für die Umfrage zur Verfügung stellen. 

Laden Sie dazu bitte den Fragebogen herunter. 

Die Antworten aus den Fragebögen werden ausschließlich durch die Fraunhofer EMFT im Rahmen ihrer Recherchen und Auswertungen zu Brandschäden verwendet. Die persönlichen Daten der Absender (E-Mail-Adresse, IP-Adresse) werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Kontaktinformationen werden nur für die Dauer der Fragebogenauswertung gespeichert und anschließend gelöscht, sofern der Fraunhofer EMFT keine Einwilligung zur weiteren Kontaktaufnahme vorliegt.